Haushaltsbuch-Vorlage für Familien – wer gibt wofür aus?
Hier bekommst du eine kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage für Familien – als Excel-Datei mit Personenspalte, zwölf Kategorien, Budget je Kategorie und Jahresübersicht, und als Familienblatt zum Ausdrucken, auf dem jede Person ihre eigene Spalte hat. Kinderkosten sind getrennt in fix, variabel und Taschengeld. Kein Login, keine E-Mail-Adresse, keine Bankanbindung – und die Namen eurer Personen tragt ihr selbst ein.

Ein Haushaltsbuch für eine Person ist einfach: eine Liste, eine Summe. Ab dem zweiten Erwachsenen und spätestens mit Kindern stellt sich eine andere Frage – nicht nur „wofür", sondern „wer". Wer hat den Wocheneinkauf bezahlt, wer die Schuhe, wer den Vereinsbeitrag, und was davon war gemeinsam? Diese Vorlage beantwortet beides. Die Excel-Datei bekommt eine Personenspalte, die Kategorien folgen unserer Kategorien-Liste, und Kinderkosten liegen in drei getrennten Töpfen, damit am Monatsende niemand über „das bisschen" diskutiert. Wer lieber auf Papier bleibt, nimmt das Familienblatt: ein A4-Blatt im Querformat mit einer Spalte je Person.
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kostenlos · keine E-Mail nötig · sofort verfügbar
Was die Familienvorlage anders macht als ein normales Haushaltsbuch
Drei Dinge: Jede Buchung bekommt eine Person (Gemeinsam, Erwachsene, bis zu vier Kinder), die Übersicht zeigt deshalb nicht nur Ausgaben je Kategorie, sondern auch je Person. Die Kategorien enthalten „Kinder & Bildung" mit fixem und variablem Anteil sowie Taschengeld. Und jede Kategorie hat ein Budget, gegen das die Übersicht den Monat rechnet.
Die Personenspalte ist keine Spielerei. Der häufigste Streit über Geld in Familien dreht sich nicht um die Summe, sondern um die Zuständigkeit – wer zahlt was, und ist das fair? Sobald jede Zeile eine Person trägt, ist die Frage in Sekunden beantwortet. Die Übersicht summiert je Person und je Kategorie für den gewählten Monat; das Blatt „Jahr" legt alle zwölf Monate nebeneinander.
Die Kategorien sind dieselben zwölf, die auch auf den Vordrucken zum Ausdrucken stehen: Wohnen & Energie, Lebensmittel & Haushalt, Essen gehen, Mobilität, Versicherungen, Verträge & Abos, Gesundheit & Körperpflege, Kleidung, Freizeit & Kultur, Kinder & Bildung, Urlaub, Sonstiges. Dazu vier Einnahmekategorien: Einkommen, Kindergeld, Elterngeld/Unterhalt, Sonstige Einnahmen.
Welche Datei passt zu euch?
Die Excel-Datei, wenn ihr am Monatsende Summen je Person und Kategorie sehen wollt, ohne zu rechnen. Das Familienblatt, wenn die Zahlen am Kühlschrank hängen sollen und alle im Haushalt mit dem Stift eintragen. Beides zusammen, wenn das Blatt tagsüber sammelt und einer abends überträgt.
Datei | Für wen | Was sie kann | Aufwand |
|---|---|---|---|
Familien-Haushaltsbuch (Excel) | Ein Erwachsener tippt, alle schauen | Personenspalte, Monatsauswahl, Budget je Kategorie, Ausgaben je Person, Jahresübersicht | 5 Minuten am Abend |
Familienblatt (PDF, A4 quer) | Alle tragen selbst ein, am Kühlschrank | Einnahmen, Fixkosten, Bilanz, eine Spalte je Person für die variablen Ausgaben | 1 Minute pro Kassenbon |
huusbook-App (Haushalt teilen) | Alle tragen am eigenen Gerät ein | Jede Buchung sofort bei allen, Kategorien und Budgets, ohne Tippen in Tabellen | Sekunden pro Buchung |
Die Excel-Datei öffnet sich in Excel, Numbers und Google Sheets. Die Dropdowns für Art, Person und Kategorie funktionieren in allen drei; die Personennamen änderst du einmal im Blatt „Übersicht", danach stehen sie in jedem Menü.
So richtet ihr die Excel-Vorlage ein – in zehn Minuten
Öffne das Blatt „Übersicht", trag die Namen eurer Personen ein und wähle Monat und Jahr. Dann ins Blatt „Buchungen": jede Ein- und Ausgabe eine Zeile mit Datum, Art, Person, Kategorie und Betrag. Die Übersicht rechnet ab der ersten Zeile mit. Budgets trägst du in die Spalte daneben ein.
Erster Schritt: die Namen. „Erwachsene/r 1" wird zu Mama, „Kind 3" zu Ida. Das Feld „Gemeinsam" bleibt – dahin gehören Miete, Wocheneinkauf und alles, was niemandem einzeln zuzurechnen ist. Zweiter Schritt: die Fixkosten des Monats als erste Zeilen eintragen, damit die Bilanz von Anfang an stimmt – Miete, Versicherungen, Kita-Beitrag, Vereinsbeiträge. Dritter Schritt: die Budgets. Trag in der Übersicht neben jede Kategorie ein, was diesen Monat ausgegeben werden darf. Die Spalte „Differenz" zeigt ab sofort, wo es eng wird – nicht am Monatsende, sondern an dem Tag, an dem es passiert.
Ehrlicher Hinweis: In der ersten Woche trägt meist nur eine Person ein. Das ist in Ordnung. Wichtiger als Vollständigkeit ab Tag eins ist, dass die Fixkosten drin sind und der Wocheneinkauf – Wohnen und Lebensmittel allein sind bei Familien laut EVS 2023 die Hälfte aller Ausgaben.

Was eine Familie im Monat ausgibt
Ein Vier-Personen-Haushalt in Deutschland gibt laut Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 des Statistischen Bundesamts 4.599 Euro im Monat für den privaten Konsum aus. Die größten Posten: Wohnen & Energie 1.582 Euro, Lebensmittel 703 Euro, Verkehr 608 Euro, Freizeit 412 Euro, Gastronomie 333 Euro, Kleidung 205 Euro, Bildung 81 Euro.
Interessanter als die Summe ist der Vergleich mit einem Paar ohne Kinder: Lebensmittel steigen von 480 auf 703 Euro, Kleidung von 114 auf 205 Euro – Kinderfüße wachsen –, und die Ausgaben für Bildung verfünffachen sich von 16 auf 81 Euro. Genau diese drei Kategorien sind die, in denen Familien ein Budget brauchen, weil sie sich schleichend bewegen. Wohnen dagegen liegt bei Familien mit 34,4 Prozent der Ausgaben zwar absolut am höchsten, prozentual aber niedriger als bei Singles (42,6 Prozent) – die Miete wird geteilt, der Kühlschrank nicht.
Kategorie (EVS 2023) | Paar (2 Pers.) | Familie (4 Pers.) |
|---|---|---|
Konsumausgaben gesamt | 3.382 € | 4.599 € |
Wohnen & Energie | 1.240 € (36,7 %) | 1.582 € (34,4 %) |
Nahrungsmittel & Getränke | 480 € (14,2 %) | 703 € (15,3 %) |
Verkehr | 405 € (12,0 %) | 608 € (13,2 %) |
Freizeit, Sport, Kultur | 301 € (8,9 %) | 412 € (9,0 %) |
Gastronomie & Beherbergung | 246 € (7,3 %) | 333 € (7,2 %) |
Bekleidung & Schuhe | 114 € (3,4 %) | 205 € (4,5 %) |
Bildungsdienstleistungen | 16 € (0,5 %) | 81 € (1,8 %) |
Quelle: Statistisches Bundesamt, EVS 2023, Konsumausgaben je Haushalt und Monat nach Haushaltsgröße, Stand 9. Dezember 2025. Das ist der Vergleichsmaßstab, nicht das Ziel: Eine Familie mit sechs Personen liegt darüber, eine mit Wohneigentum verschiebt „Wohnen" in die Rate. Was die Zahlen leisten, ist ein Gefühl dafür, welche Kategorie bei euch aus der Reihe tanzt.
Kinderkosten: fix, variabel oder Taschengeld?
Kinderkosten gehören in drei Töpfe. Fix: Kita, Hort, Schulverpflegung, Vereins- und Musikschulbeiträge – einmal im Monat, änderbar nur mit Kündigungsfrist. Variabel: Kleidung, Schulmaterial, Ausflüge, Geburtstagsgeschenke für Klassenkameraden – laufend, jeden Tag neu entschieden. Taschengeld: eigener Posten, weil es nach dem Auszahlen dem Kind gehört und nicht mehr eurer Kategorie.
In der Excel-Vorlage landen die fixen Kinderkosten unter „Kinder & Bildung" mit der Person „Gemeinsam", die variablen unter derselben Kategorie mit dem jeweiligen Kind als Person – so seht ihr am Monatsende, was die Kita kostet und was Ida. Auf dem Familienblatt sind die fixen Kinderkosten oben im Fixkostenblock vorgedruckt (Kita/Hort/Schule und Vereine/Musikschule getrennt), unten in der Matrix hat jedes Kind seine Spalte, und Taschengeld ist eine eigene Zeile. Kindergeburtstage als Gast sind übrigens der Posten, den fast jede Familie unterschätzt: vier Kinder, je fünf Einladungen im Jahr, je 20 Euro – das sind 400 Euro, die in keinem Budget stehen, wenn „Geschenke" keine eigene Zeile hat.
Wer bezahlt was – gemeinsames Konto oder getrennte Töpfe?
Die Vorlage schreibt kein Modell vor. Wer ein gemeinsames Konto hat, nutzt „Gemeinsam" für fast alles und die Personen nur für persönliche Ausgaben. Wer getrennte Konten führt, trägt jede Ausgabe der Person zu, die sie bezahlt hat – die Übersicht zeigt dann, wer im Monat wie viel vorgestreckt hat.
Bei uns zu Hause läuft es gemischt: ein gemeinsames Konto für alles, was den Haushalt betrifft, und die Personenspalte vor allem für die Kinder. Nicht, um sie zu kontrollieren, sondern um zu sehen, wann ein Posten aus der Reihe tanzt – Schuhe in zwei Größen im selben Quartal, eine Klassenfahrt, ein neues Fahrrad. Wie wir das mit vier Kindern machen, habe ich ausführlicher aufgeschrieben.
Wenn vier Leute eintragen, reicht eine Datei nicht mehr
Eine Excel-Datei liegt auf einem Rechner. Das Familienblatt hängt am Kühlschrank. Beides funktioniert, solange einer die Buchhaltung macht. Sobald zwei Erwachsene unterwegs bezahlen und beide sehen wollen, wo der Monat steht, wird die Datei zum Engpass: Wer hat die aktuelle Version, wer überträgt die Bons? Genau dafür gibt es in huusbook den geteilten Haushalt – jeder trägt am eigenen iPhone oder Mac ein, alle sehen dieselben Zahlen, mit denselben Kategorien und Budgets wie in dieser Vorlage. Das ist die einzige Funktion, für die huusbook Geld kostet (Pro, 1,49 Euro im Monat oder 9,99 Euro im Jahr); die App für eine Person ist kostenlos. Wer bei der Datei bleibt, bekommt hier trotzdem alles ohne Gegenleistung – kein Newsletter, keine E-Mail-Adresse, kein Konto. Alle Vorlagen im Überblick findest du auf der Übersichtsseite.
Häufige Fragen
Für wie viele Personen ist die Familienvorlage gemacht?
Für bis zu sieben Einträge: Gemeinsam, zwei Erwachsene und vier Kinder. In der Excel-Datei änderst du die Namen im Blatt „Übersicht"; wer weniger Personen hat, lässt die übrigen Zeilen einfach stehen. Auf dem Familienblatt bleiben leere Spalten leer.
Kann ich die Kategorien der Familienvorlage ändern?
Ja. Die Kategorienliste steht im Blatt „Übersicht" (Spalte „Ausgaben je Kategorie"). Änderst du dort einen Namen, übernimmt das Dropdown im Blatt „Buchungen" ihn automatisch. Neue Kategorien brauchen eine neue Zeile mit derselben Summenformel – kopieren reicht.
Wie trage ich Kindergeld und Elterngeld ein?
Als Einnahme mit der Kategorie „Kindergeld" beziehungsweise „Elterngeld / Unterhalt" und der Person „Gemeinsam". So zählen sie in der Bilanz mit, tauchen aber nicht als Ausgabe eines Kindes auf.
Was ist der Unterschied zwischen Haushaltsbuch und Haushaltsplan für Familien?
Das Haushaltsbuch hält fest, was ausgegeben wurde; der Haushaltsplan legt vorher fest, was ausgegeben werden darf. Die Familienvorlage macht beides: Buchungen sind das Buch, die Spalte „Budget" je Kategorie ist der Plan, „Differenz" zeigt den Abstand.
Wie viel gibt eine vierköpfige Familie im Monat aus?
Laut EVS 2023 des Statistischen Bundesamts im Durchschnitt 4.599 Euro für den privaten Konsum, davon 1.582 Euro für Wohnen und Energie und 703 Euro für Lebensmittel. Die Zahl ist ein Vergleichsmaßstab, kein Ziel – Wohnort, Wohneigentum und Kinderzahl verschieben sie deutlich.
Können meine Kinder selbst eintragen?
Auf dem Familienblatt ja – jedes Kind hat seine Spalte und trägt mit dem Stift ein. In der Excel-Datei sollte ein Erwachsener übertragen. Wenn die Kinder ein eigenes iPhone haben, geht es in huusbook mit geteiltem Haushalt: Jeder trägt selbst ein, alle sehen dasselbe.
Ist die Familienvorlage wirklich kostenlos und ohne Anmeldung?
Ja. Excel-Datei und Familienblatt kosten nichts, es gibt keine E-Mail-Pflicht, keine Registrierung und keine Werbung in den Dateien. Du darfst sie weitergeben – auch an Schulen, Elternvertretungen oder Beratungsstellen.
Passt auch dazu
Haushaltsbuch-Vorlage zum Ausdrucken – drei PDF-Vordrucke (A4)
Hier bekommst du drei Haushaltsbuch-Vorlagen als PDF zum Ausdrucken – kostenlos und ohne E-Mail-Adresse: ein Monatsblatt im A4-Querformat mit Tag-für-Tag-Spalten, ein Wochenblatt für den Küchentisch und eine Jahresübersicht mit zwölf Monatsspalten. Alle drei haben dieselben vorgedruckten Kategorien, sind tintensparend gestaltet und passen zusammen.