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Kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage: Excel, PDF oder App – was passt zu dir?

Hier bekommst du eine kostenlose Haushaltsbuch-Vorlage als Excel-Datei mit drei Blättern – Anleitung, Buchungsliste und einer Übersicht, die Einnahmen, Ausgaben und Saldo automatisch zusammenrechnet. Wer lieber auf Papier schreibt, findet hier drei PDF-Vordrucke zum Ausdrucken. Kein Login, keine E-Mail-Adresse, keine Bankanbindung. Die Kategorien folgen derselben Logik wie in der huusbook-App: fix und variabel getrennt.

Lieber auf Papier? → Drei PDF-Vordrucke zum Ausdrucken

kostenlos · keine E-Mail · keine Anmeldung · läuft in Excel, Numbers und Google Sheets

Welche Haushaltsbuch-Vorlage passt zu dir?

Für den Einstieg nimm die Excel-Vorlage: Du trägst ein, die Übersicht rechnet. Wer Zahlen lieber mit der Hand schreibt, druckt das Monatsblatt aus. Familien mit mehreren Personen und Kinderkosten nehmen die Familienvorlage: eine Spalte je Person, Kinderkosten getrennt. Und wer ohnehin am iPhone einträgt, ist mit der App schneller als mit jeder Tabelle.

Excel
Für wen
Du willst Summen sehen, ohne selbst zu rechnen.
Was du bekommst
Drei Blätter, Übersicht rechnet automatisch, Kategorien per Dropdown.
Aufwand
2 Minuten am Tag

Excel-Vorlage laden (.xlsx)

Papier
Für wen
Du willst das Blatt am Kühlschrank, nicht am Bildschirm.
Was du bekommst
Monatsblatt, Wochenblatt und Jahresübersicht als A4-PDF, Kategorien vorgedruckt.
Aufwand
1–2 Minuten am Tag, 5 Minuten am Monatsende

Zur Druckvorlage →

Familie
Für wen
Mehrere Personen tragen ein, Kinderkosten laufen mit.
Was du bekommst
Excel mit Personenspalte, Budget je Kategorie und Jahresübersicht, dazu das Familienblatt zum Ausdrucken.
Aufwand
5 Minuten am Sonntag

Zur Familien-Vorlage →

App
Für wen
Du trägst unterwegs ein und willst Monate vergleichen.
Was du bekommst
huusbook für iPhone, iPad und Mac – gleiche Logik wie diese Vorlage, Kategorien frei anpassbar, ohne Bankanbindung, Grundversion kostenlos.
Aufwand
Sekunden pro Buchung

Mehr zur App →

Was steckt in der Excel-Vorlage?

Die Datei hat drei Blätter: eine kurze Anleitung, eine Buchungsliste für alle Einnahmen und Ausgaben und eine Übersicht, die Einnahmen, Ausgaben und Saldo je Kategorie automatisch zusammenrechnet. Die Kategorien wählst du per Dropdown. Die Vorlage läuft in Excel, in Apple Numbers und in Google Sheets.

Blatt 1 – Anleitung. Eine Seite, die erklärt, wie die Buchungsliste funktioniert und was die Übersicht zeigt. Wer die Vorlage weitergibt, muss nichts dazuschreiben.

Blatt 2 – Buchungen. Eine Zeile pro Einnahme oder Ausgabe: Datum, Betrag, Kategorie aus dem Dropdown, optional eine Notiz. Keine Formeln, die du versehentlich löschen kannst – hier wird nur eingetragen.

Blatt 3 – Übersicht. Summen je Kategorie, Einnahmen minus Ausgaben, Saldo am Monatsende. Die Übersicht liest die Buchungsliste automatisch aus. Trägst du eine Zeile nach, ändert sich die Summe sofort.

Übersicht-Blatt der kostenlosen Haushaltsbuch-Vorlage in Excel mit Summen je Kategorie und Saldo am Monatsende

Wie ist ein Haushaltsbuch aufgebaut?

Ein Haushaltsbuch besteht aus drei Teilen: einer Liste aller Einnahmen und Ausgaben mit Datum, Betrag und Kategorie, einer Übersicht mit den Summen je Kategorie und einer Monatsbilanz, die zeigt, was übrig bleibt. Fixkosten wie Miete stehen einmal im Monat, variable Ausgaben wie Lebensmittel laufend.

Der Aufbau ist bei Papier, Tabelle und App derselbe – nur der Rechenaufwand unterscheidet sich. Entscheidend ist die Trennung in fix und variabel: Fixkosten (Miete, Versicherungen, Verträge und Abos) ändern sich nicht von Tag zu Tag, also stehen sie einmal oben und sind gesetzt. Variable Ausgaben (Lebensmittel, Essen gehen, Mobilität, Kleidung, Freizeit) sind die Kategorien, in denen du tatsächlich Entscheidungen triffst. Wer beides in eine Liste mischt, sieht am Monatsende eine Zahl, aber nicht, wo sie herkommt.

Welche Kategorien gehören ins Haushaltsbuch?

Zwölf Ausgabenkategorien reichen: Wohnen & Energie, Lebensmittel & Haushalt, Essen gehen, Mobilität, Versicherungen, Verträge & Abos, Gesundheit & Körperpflege, Kleidung, Freizeit & Kultur, Kinder & Bildung, Urlaub, Sonstiges. Dazu drei bis vier Einnahmekategorien. Weniger Kategorien zeigen nichts, mehr hält niemand drei Wochen durch.

Die PDF-Vordrucke arbeiten mit genau diesen zwölf Kategorien. Die Excel-Vorlage nutzt eine kompaktere Liste per Dropdown, die du im Blatt „Buchungen" selbst erweitern kannst; die Excel-Version mit allen zwölf Kategorien und Budget-Spalte kommt im Oktober. In der huusbook-App sind die Kategorien frei anpassbar – die Trennung in fix und variabel ist dieselbe. Warum es genau zwölf sind, wohin der Restaurantbesuch gehört und was der deutsche Durchschnittshaushalt je Kategorie ausgibt: Welche Kategorien für ein Haushaltsbuch?

Haushaltsbuch oder Haushaltsplan – was ist der Unterschied?

Ein Haushaltsbuch hält fest, was tatsächlich passiert ist: jede Einnahme, jede Ausgabe, rückwärts betrachtet. Ein Haushaltsplan legt vorher fest, was in jeder Kategorie ausgegeben werden darf. Beides gehört zusammen: Erst das Buch zeigt, wo das Geld bleibt – dann taugt der Plan etwas. Die Vorlagen sind für beides gebaut.

Das Monatsblatt zum Ausdrucken hat oben ein Feld für das Budget der variablen Ausgaben und unten die Bilanz. In der Excel-Übersicht siehst du die Ist-Summen je Kategorie; am Monatsanfang schreibst du dein Budget daneben, am Monatsende siehst du, ob es gepasst hat – die Excel-Version mit fester Budget-Spalte kommt im Oktober. Wer nur planen will, ohne zu buchen, hat eine Schätzung. Wer nur bucht, ohne zu planen, hat eine Chronik. Die Kombination ist das, was Verbraucherzentralen und Schuldnerberatungen seit Jahrzehnten empfehlen – und der Grund, warum die Vorlagen beides vorsehen.

Was du nach dem ersten Monat siehst

Ich habe huusbook gebaut, weil ich wissen wollte, wo unser Geld bleibt – sechs Personen, ein Haushalt, viele kleine Beträge. Der erste Monat mit Haushaltsbuch ist fast immer schlechter als gedacht, weil plötzlich alles sichtbar wird, was vorher als „ach, das bisschen" durchging. Das ist kein Grund aufzuhören, sondern der Grund, warum es funktioniert.

Die erste Zahl, auf die ich schaue, ist die Fixkostenquote: Wie viel vom Einkommen ist weg, bevor der Monat überhaupt angefangen hat? Die zweite ist die größte variable Kategorie – bei uns ist das Lebensmittel & Haushalt. Alles andere kommt später. Trag zwei Monate am Stück wirklich alles ein – erst dann zeigt sich ein ehrliches Bild. Wie wir das mit vier Kindern machen, steht im DeepDive dazu.

Wann die Tabelle nicht mehr reicht

Papier gewinnt beim Anfangen, die Tabelle beim Auswerten. Irgendwann wird beides mühsam: Kassenbon, Laptop, Zeile eintippen. huusbook ist dasselbe Haushaltsbuch als App für iPhone, iPad und Mac – nach derselben Logik wie diese Vorlage, Kategorien frei anpassbar, manuell eingetragen, ohne Zugriff auf dein Bankkonto, ohne Werbung, ohne Cloud-Zwang. Die Grundversion ist kostenlos. Wer bei der Tabelle bleibt, bekommt hier trotzdem alles: kein Newsletter, keine E-Mail-Adresse, kein Konto.

huusbook im App Store

Für iPhone, iPad und Mac · kostenlos · ohne Bankanbindung

Häufige Fragen zur Haushaltsbuch-Vorlage

Ist die Haushaltsbuch-Vorlage wirklich kostenlos?

Ja. Excel-Datei und PDF-Vordrucke kosten nichts, es gibt keine E-Mail-Pflicht, keine Anmeldung und keine Werbung in der Datei. Du kannst die Vorlage weitergeben, auch an Beratungsstellen oder Kollegen.

Läuft die Vorlage in Numbers und Google Sheets?

Ja. Die .xlsx-Datei öffnet sich in Excel, in Apple Numbers und in Google Sheets; die Dropdowns und die Summenformeln funktionieren in allen drei. Ein Kopierlink für Google Sheets kommt mit der Excel-Seite im Oktober.

Was gehört alles in ein Haushaltsbuch?

Alle Einnahmen und alle Ausgaben – mit Datum, Betrag und Kategorie. Fixkosten wie Miete, Versicherungen und Abos einmal im Monat, variable Ausgaben wie Lebensmittel oder Freizeit laufend. Kredite und Sparen bekommen eigene Zeilen, weil beides keine Ausgabe im eigentlichen Sinn ist.

Was sind variable Ausgaben?

Ausgaben, deren Höhe du im Monat selbst beeinflusst: Lebensmittel, Essen gehen, Kleidung, Freizeit, Mobilität. Miete oder Versicherung sind dagegen fix – sie stehen fest, bevor der Monat beginnt.

Warum sollte man ein Haushaltsbuch führen?

Weil Schätzungen fast immer danebenliegen. Erst nach vier bis acht Wochen mit echten Buchungen weißt du, wohin das Geld tatsächlich geht – und erst dann lässt sich sinnvoll etwas ändern.

Haushaltsbuch oder Haushaltsplan – brauche ich beides?

Das Haushaltsbuch hält Ist-Werte fest, der Haushaltsplan setzt Soll-Werte. Das Monatsblatt zum Ausdrucken hat ein Budget-Feld und die Bilanz; in der Excel-Übersicht stehen die Ist-Summen je Kategorie, das Budget schreibst du daneben.

Sind Haushaltsbuch-Apps sicher?

Entscheidend ist, ob eine App Zugriff auf dein Bankkonto verlangt. huusbook tut das nicht: Du trägst manuell ein, die Daten bleiben auf deinem Gerät, im App Store steht das Label „Keine Daten erfasst".

Stephan Beau · Gründer von huusbook · Flensburg, Schleswig-Holstein · Stand: